Sicher und bewusst spielen
Glücksspiel soll Unterhaltung sein und bleiben. Beim Spiel auf dieser Plattform oder anderswo ist es wichtig, sich selbst zu kennen und zu verstehen, wann Spielen aufhört, Spass zu sein. Wir haben für Sie Informationen zu Warnsignalen, Schutzmassnahmen und Anlaufstellen zusammengestellt.
Woran erkenne ich problematisches Spielen?
Spielsucht entwickelt sich oft schleichend. Erste Anzeichen können sein: Sie denken häufig an das Spiel oder planen Ihren nächsten Einsatz. Sie spielen länger oder mit höheren Summen als geplant. Um Geldsorgen zu vergessen, greifen Sie vermehrt zum Spiel. Sie lügen Angehörigen über das Spielverhalten, verspüren Stress oder Schlafstörungen. Auch der Wunsch, Verluste schnell zurückzugewinnen, ist ein kritisches Zeichen. Wenn eine dieser Verhaltensweisen auf Sie zutrifft, bedeutet das nicht automatisch Sucht, sollte aber ernst genommen werden.
Welche Möglichkeiten zur Selbstkontrolle gibt es?
Die meisten Glücksspielplattformen bieten Funktionen zur Selbstregulation an: Einzahlungslimits begrenzen die Summen, die Sie pro Tag, Woche oder Monat einzahlen dürfen. Einzahlungspausen (Timeouts) erlauben es, das Konto zeitweilig zu sperren. Permanente Selbstsperrungen (Self-Exclusion) schliessen das Konto für längere Zeit oder für immer. Der Spielverlauf und die Einsätze sollten in Ihrer Kontohistorie nachverfolgbar sein. Sie können sich vor dem Spielen selbst ein Limit für Zeit oder Geld setzen und sich daran konsequent halten.
Wo finde ich professionelle Beratung und Hilfe?
In Deutschland gibt es mehrere Beratungsstellen und Hotlines für Menschen, die problematisches Spielverhalten entwickelt haben. Eine kostenlose und anonyme Telefonberatung bietet eine zentrale Anlaufstelle an, die Sie über die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erreichen können. Viele Bundesländer haben Koordinierungsstellen für Glücksspielsucht eingerichtet, die regionale Beratung vermitteln. Darüber hinaus gibt es Selbsthilfegruppen und Therapieeinrichtungen, die spezialisierten Support leisten. Eine Beratung ist kostenlos und vertraulich — es lohnt sich, den Schritt zu machen.
Was kann ich aktiv für mein Wohlbefinden tun?
Setzen Sie sich ein Budget und halten Sie es ein. Spielen Sie niemals mit Geld, das Sie nicht entbehren können. Teilen Sie Ihr Passwort nicht mit Anderen und schützen Sie Ihr Konto aktiv. Nehmen Sie sich regelmässig Pausen vom Spielen. Falls Sie merken, dass Sie die Kontrolle verlieren, nutzen Sie die Selbstsperr-Funktionen sofort. Sprechen Sie mit Vertrauenspersonen über Ihre Sorgen. Vergessen Sie nicht: Spielen kann süchtig machen, und professionelle Hilfe ist niemals eine Schande.
Wie Sie Kontakt aufnehmen
Fragen zum Spielerschutz beantworten wir über das Kontaktformular auf dieser Website. Für Beratung zu Spielsucht und Unterstützung wenden Sie sich bitte direkt an die genannten Beratungsstellen und Hotlines in Ihrer Region oder an die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, die Sie bei der Vermittlung unterstützen wird.
